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Geldleben auf Reisen

Gut vorbereitet ab in den Urlaub

Worauf gilt es bei den Urlaubsvorbereitungen zu achten, um eine möglichst erholsame und unbeschwerte Zeit genießen zu können? Wir haben Tipps rund um die Themen Geldleben auf Reisen und Reiseversicherung sowie einige praktische Ratschläge für Sie zusammengestellt.

Die wohl wichtigsten Reisebegleiter: Debitkarte und Kreditkarte

Ihre Debit- und Kreditkarten sind Ihre vielleicht wichtigsten Begleiter auf Reisen. Sie sollten idealerweise stets beide Kartentypen mit in den Urlaub nehmen, damit Sie für jeden Bedarf bestens versorgt sind.

 

Versichern Sie sich vor Reiseantritt, dass Sie den aktuellen PIN-Code nicht nur Ihrer Debitkarte sondern auch Ihrer Kreditkarte kennen. In vielen Ländern wird nämlich mittlerweile statt der Unterschrift nur mehr der PIN-Code akzeptiert. Das ist sicherer und bietet Ihnen im Notfall auch Zugang zu Bargeld. Falls Sie noch keine Kreditkarte mit PIN besitzen, können Sie eine solche bei Ihrer BTV Betreuerin bzw. Ihrem BTV Betreuer beantragen.

 

Üblicherweise ist der Bezug von Bargeld mit der Debitkarte günstiger als mit der Kreditkarte. Überprüfen Sie auch das für den Urlaub zur Verfügung stehende Kartenlimit – vor allem, wenn Sie einen Mietwagen leihen wollen.

Als Faustregel gilt auch heuer wieder: Bezahlen Sie größere Beträge wie Hotelrechnungen mit Ihrer Kreditkarte, Bargeldbehebung tätigen Sie besser mit der Debitkarte.

Bankomatkarte freischalten

Vergessen Sie nicht, bei Reisen außerhalb Europas Ihre Debitkarte für den Gebrauch im Ausland freizuschalten. Im außereuropäischen Ausland sind Transaktionen auf Magnetstreifenbasis zu Ihrer Sicherheit nämlich gesperrt.

Das Freischalten können Sie einfach und bequem in der BTV Banking App unter „GeoControl“ erledigen. 

Cashless ist vor allem im hohen Norden bereits der Standard

Bei vielen steht heuer der Norden als Reiseziel hoch im Kurs. Nicht nur, aber vor allem in vielen beliebten Städtedestinationen Skandinaviens oder auch in London ist bargeldloses Bezahlen mittlerweile der Standard. In der Gastronomie wird dort oftmals kein Bargeld akzeptiert und der Bezahlvorgang in Restaurants und Cafés ganz selbstverständlich nur mehr cashless abgewickelt.

 

In Restaurantketten geschieht der Bestell- und der Bezahlvorgang oftmals über die Unternehmenswebsite oder in einer eigenen App. Wenn Sie damit noch keine Erfahrung haben, scheuen Sie nicht, sich den Vorgang erklären zu lassen, in den meisten Fällen wird Ihnen das Servicepersonal gerne weiterhelfen. Eine App zum Abscannen von QR-Codes sollten Sie hierfür am Handy parat haben. Dennoch empfiehlt es sich auch im hohen Norden stets ein wenig Bargeld für kleinere Besorgungen oder Einkäufe am Markt dabei zu haben. In den meisten Supermärkten können Sie außerdem zwischen Barzahlung und bargeldlosem Bezahlen wählen.

Eingeschränkte Akzeptanz  in manchen Ländern

In den allermeisten Urlaubsländern werden Debitkarten problemlos akzeptiert. In Teilen der USA, Japans und einigen südamerikanischen Ländern ist die Akzeptanz der Debitkarte aktuell jedoch eingeschränkt.

Erkundigen Sie sich vor Antritt Ihrer Reise, ob dies in Ihrem Urlaubsland der Fall sein könnte.

Informieren Sie sich zu Ihrer Reiseversicherung

Die meisten Kreditkarten bieten ein mehr oder weniger umfangreiches Reiseversicherungspaket. Dieses variiert im Umfang jedoch meist je nach Vertrag. So ist beispielsweise nicht immer automatisch ein Stornoschutz mit im Versicherungspaket inkludiert und auch Mitreisende nicht automatisch mitversichert. Wissen Sie, für welche Eventualitäten Sie und Ihre Mitreisenden aktuell geschützt sind? Im Zweifelsfall kann ein kurzer Anruf bei Ihrer Beraterin bzw. Ihrem Berater Ihnen Antwort auf diese Frage geben.

 

Sollten Sie feststellen, dass der aktuelle Versicherungsschutz für Ihre geplante Urlaubsreise nicht ausreicht, können Sie ein Upgrade Ihrer Karte veranlassen. Beachten Sie bitte aber den Faktor Zeit. Denn auch wenn sich der Versicherungsschutz kurzfristig optimieren lässt, braucht Ihre neue Karte in der Regel eine Woche vom Antrag bis zu Ihnen nach Hause. Der Reisestornoschutz gilt zudem erst ab einer gewissen Anwartschaftszeit, in der Regel 10 Tage. Um nötigenfalls noch ein stressfreies Upgrade Ihres Versicherungsschutzes zu veranlassen, sollte Sie dies also am besten mindestens zwei Wochen vor Reiseantritt veranlassen.

Gute Vorbereitung reduziert den Stress im Schadensfall

Bei aller Vorfreude sollte man sich natürlich immer auch auf potenzielle Schadensfälle vorbereiten. Falls Sie beispielsweise die Geldtasche verloren haben, einen Unfall mit Ihrem Mietwagen hatten oder während der Reise erkranken, haben Sie dann im Falle des Falles wenigstens alles zur Hand, um möglichst schnell wieder entspannt den Urlaub genießen zu können.

 

Die Visitenkarte Ihrer BTV Betreuerin bzw. Ihres BTV Betreuers sowie die Hotline-Nummer der Reiseversicherung gehören auf jeden Fall mit ins Urlaubsgepäck. Legen Sie diese Informationen und einen Scan Ihres Reisepasses oder anderer wichtiger Dokumente auch am besten in Ihrem E-Mail-Konto oder auf einem anderen über das Internet zugänglichen Speicherplatz ab. So haben Sie auch dann darauf Zugriff, wenn einmal buchstäblich alles weg sein sollte.

Bargeldbehebung in entlegenen Regionen

Sie reisen in eine abgelegene Region?

Wenn Sie wissen möchten, ob und wo in Ihrem Urlaubsort ein Bankomat zu finden ist, dann hilft Ihnen die Bankomatsuchfunktion der PSA.

Zur Bankomatsuche

So schützen Sie sich vor unangenehmen Überraschungen

Vorsicht und ein sicherer Umgang mit Zahlungsmitteln im Ausland sind natürlich wichtig. Diese zehn goldenen Regeln helfen Ihnen, das Diebstahl- und Betrugsrisiko auf Reisen zu reduzieren:

  • Nehmen Sie nur wenig Bargeld mit und tragen Sie es am Körper: Brust- oder Bauchtaschen eignen sich deutlich besser als die Hosentaschen. Haben Sie Ihre Kreditkarte digitalisiert und am Handy verfügbar? Sehr gut, denn dann können Sie das physische Original im Hotelsafe deponieren.
  • Tragen Sie für den Fall eines Überfalls eine zweite Geldtasche mit sich, die Sie mit abgelaufenen Kredit- und Bankkarten und etwas Bargeld (Scheine, am besten Landes- und Heimatwährung gemischt) bestücken. Im Normalfall wird der Räuber nur einen kurzen Blick auf seine Beute werfen und dann von Ihnen ablassen.
  • Wechseln Sie Bargeld nur in offiziellen Wechselstuben und Banken.
  • Lassen Sie sich beim Geld abheben oder Bezahlen nicht von Dritten helfen. Schützen Sie Ihre PIN-Codes und Passwörter vor dem Ausspähen, z. B. durch Abdecken.
  • Geben Sie Ihre Debit- und Kreditkarten nach Möglichkeit nicht aus der Hand. Wird eine Karte eingezogen oder bleibt sie in einem Gerät stecken, lassen Sie diese sofort sperren.
  • Lassen Sie bei fremden Währungen besondere Vorsicht walten. Nicht nur beim Herausgeben von Wechselgeld, sondern auch beim Bezahlen mit der Karte. Lassen Sie sich ausreichend Zeit bei der Umrechnung von Beträgen in Fremdwährung. Ist der Betrag mit PIN-Code oder Unterschrift nämlich erst einmal bestätigt, haben Sie die Zahlung rechtsgültig autorisiert. Viele Betrüger nützen diesen Umstand zu deren Gunsten.
  • Lehnen Sie Angebote an Bankomaten und Bankomatkassen zur Umrechnung des Fremdwährungsbetrages in Euro ab. In den meisten Fällen entstehen dadurch hohe Spesen, die je nach Rechtslage im Urlaubsland nicht immer wie in Österreich klar ausgewiesen werden müssen.
  • Benutzen Sie für Banking-Transaktionen keine – unter Umständen virenverseuchten – PCs in Internetcafés.
  • Kontrollieren Sie Ihre Kontobewegungen auch unterwegs regelmäßig mit Ihrer BTV Banking App. So entgeht Ihnen auch auf Reisen nichts und Sie haben immer einen Überblick über Ihre Ausgaben.

Allgemeine Vorbereitungen nicht vergessen

Die Pandemie hat das Reisen in den letzten Jahren bekannterweise komplizierter gemacht. Informieren Sie sich vor der Abreise über das aktuelle Infektionsgeschehen vor Ort und die im Urlaubsland zu beachtenden Corona-Regeln. So schützen Sie sich vor unliebsamen Überraschungen.

 

Informieren Sie sich außerdem rechtzeitig über die wichtigsten Ein- und Ausreisebestimmungen Ihres Urlaubslandes, Gefahren durch Krankheit, politische Unruhen oder Kriminalität. Die wichtigsten Informationen dazu finden Sie auf den Websites des jeweiligen Außenministeriums.

 

Auch die aktuellen klimatischen Gegebenheiten sind wichtig – nicht nur, um das Richtige in den Koffer zu packen, sondern auch um gesundheitliche Belastungen zu vermeiden. Am besten checken Sie bereits in der Woche vor der Abreise regelmäßig den lokalen Wetterbericht, um über die aktuellen Gegebenheiten vor Ort und den Ausblick im Bilde zu sein.

Websites der Außenministerien Österrreich, Deutschland, Schweiz und Italien

Telefonieren und Surfen im Ausland

  • Roaming
    Erkundigen Sie sich vor Urlaubsantritt bei Ihrem Handyanbieter, wie viel Sie im Urlaubsland mit Ihrem Tarif für Telefonieren, SMS und Internetsurfen bezahlen müssen. Seit 2017 sind Roamingentgelte in der EU reguliert. Seit dem Brexit fallen aber mitunter in Großbritannien wieder schmerzhafte Auslandsgebühren an.
  • Internetnutzung im Ausland
    Prüfen Sie bei der Gelegenheit auch, ob Ihr Handytarif die Nutzung von Internetdiensten im Ausland erlaubt und wie hoch die Beschränkung für Ihr Datenvolumen ist. Achtung bei der Nutzung auf Fähren, Kreuzfahrten oder Flughäfen – hier lauern hohe Kosten.
  • Einstellungen am Mobiltelefon
    Auch die Einstellungen am Mobiltelefon sollten überprüft werden (Internetzugriff im Ausland). Deaktivieren Sie am besten unterwegs den Verbrauch der mobilen Daten.

 

Wir wünschen gute Reise, erholsame Urlaubstage und einen unbeschwerten Sommer!

Bei Fragen rund um Ihr Geldleben auf Reisen stehen Ihnen Ihre BTV Betreuer*innen jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.

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  • Die BTV prüft ihr Informationsangebot sorgfältig. Dennoch bitten wir um Verständnis, dass wir diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität zur Verfügung stellen und behalten uns einen Irrtum, insbesondere in Bezug auf Preisangaben, ausdrücklich vor. Durch kurzfristige Änderungen können diese Informationen daher bereits überholt sein.

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